Stand: Januar 2025
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden "AGB") gelten für alle Verträge zwischen Your Money Austria (im Folgenden "Auftragnehmer" oder "Berater") und dem Kunden (im Folgenden "Auftraggeber" oder "Kunde") über die Erbringung von Beratungsdienstleistungen im Bereich Vermögenssteuern und Sozialleistungen.
Your Money Austria
Lorenz-Erhart-Straße 10a
3500 Ebenfurth, Österreich
Telefon: +43 2389 772729
E-Mail: [email protected]
Registrierungsnummer: 68280632
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Darstellung unserer Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden. Durch Absenden einer Beratungsanfrage über unser Kontaktformular oder per E-Mail gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Beratungsvertrags ab.
Der Vertrag kommt erst durch unsere ausdrückliche Auftragsbestätigung zustande, die schriftlich (per E-Mail oder Brief) erfolgt. In der Auftragsbestätigung werden Art und Umfang der Beratungsleistung sowie die vereinbarte Vergütung festgelegt.
Vor Vertragsabschluss bieten wir ein kostenloses Erstgespräch an, in dem die Bedürfnisse des Kunden analysiert und das passende Beratungspaket vorgeschlagen wird. Dieses Gespräch begründet noch keine Vertragspflichten.
Der Auftragnehmer erbringt Beratungsleistungen in folgenden Bereichen:
Der Auftragnehmer ist kein Steuerberater im Sinne des Steuerberatungsgesetzes und erbringt keine Steuerberatung, die diesem Berufsstand vorbehalten ist. Die Beratung erfolgt auf Basis allgemein zugänglicher Informationen und eigener Expertise. Bei Bedarf wird an qualifizierte Steuerberater verwiesen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung und eventuellen Zusatzvereinbarungen. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, sind nicht geschuldet.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Beratung notwendigen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen. Dies umfasst insbesondere:
Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer unverzüglich über alle Änderungen zu informieren, die für die Beratung relevant sein können.
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht ausreichend nach, kann der Auftragnehmer die Leistung verweigern oder den Vertrag kündigen. Das Honorar bleibt in diesem Fall geschuldet.
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Beratungspaket:
Alle Preise verstehen sich als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Bei individuellen Beratungsleistungen, die nicht in den Standardpaketen enthalten sind, wird ein gesondertes Honorar vereinbart. Dieses wird auf Stundenbasis oder als Pauschalhonorar berechnet.
Das Honorar ist fällig:
Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet. Der Auftragnehmer behält sich vor, bei Zahlungsverzug die Leistungserbringung einzustellen.
Bei einmaligen Beratungsleistungen endet der Vertrag automatisch mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung.
Bei Verträgen über laufende Betreuung beträgt die Mindestlaufzeit:
Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt wird.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Kündigungen müssen schriftlich (per E-Mail oder Brief) erfolgen.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen, in vollem Umfang. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung ist der Höhe nach begrenzt auf das Dreifache des vereinbarten Honorars, maximal jedoch € 50.000,00 pro Schadensfall.
Die Haftung für Vermögensschäden, die durch die Umsetzung der Beratung entstehen, ist ausgeschlossen, soweit der Auftragnehmer nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat. Der Kunde trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen.
Schadensersatzansprüche verjähren nach einem Jahr ab Kenntnis des Schadens und der Person des Schädigers, spätestens jedoch drei Jahre nach der Pflichtverletzung.
Wichtiger Hinweis: Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der erteilten Auskünfte. Die Beratung ersetzt nicht die Konsultation eines Steuerberaters oder Rechtsanwalts bei komplexen Rechtsfragen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen Informationen und Unterlagen Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den Bestimmungen der DSGVO. Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Weitergabe von Kundeninformationen an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Kunden oder wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Alle im Rahmen der Beratung erstellten Unterlagen, Analysen und Konzepte bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers. Der Kunde erhält ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Kunden als Referenz zu nennen, sofern der Kunde nicht ausdrücklich widerspricht. Details zum konkreten Beratungsfall werden ohne Zustimmung des Kunden nicht veröffentlicht.
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Kunden spätestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten schriftlich mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf die Widerspruchsmöglichkeit und die Rechtsfolgen wird in der Mitteilung besonders hingewiesen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers in Ebenfurth.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit.
Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses selbst.
Bei Fragen zu diesen AGB wenden Sie sich bitte an:
Your Money Austria
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3500 Ebenfurth, Österreich
E-Mail: [email protected]
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